[Rezension] Butterblumenträume (Bd.1) von Christine Rath

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Titel: Butterblumenträume
Autorin: Christine Rath
Erscheinungsdatum: 13. Februar 2012
ISBN-13: 978-3839212738
Preis: 11,90€ (TB) und 9,99€ (eBook)
Seitenzahl: 420
Genre: Frauenroman
Leseprobe: hier

Nach einigen Jahren erfolgreicher Beziehung zu Leon Römfeld steht Maja vor einer schweren Entscheidung. Soll sie den großen Schritt wagen und als Frau an Leons Seite auf das Weingut der Römfelds ziehen? Doch nach einer Immobilienbesichtigung geht ihr ein traumhaftes Haus am See, das sie heimlich für sich „Butterblume“ nennt, nicht mehr aus dem Kopf. Eines Nachts träumt Maja von einem kleinen, gemütlichen Café in ebenjenem Haus. Ihre Mutter Luise sieht das als eindeutiges Zeichen, doch noch immer plagen Maja Zweifel. Auch ihre neue Freundin, die lebenslustige alte Dame Frieda, ermutigt sie, ihren Traum zu erfüllen. Doch Maja kann sich den enorm hohen Kaufpreis der „Butterblume“ nicht leisten. Auch der gutaussehende Gärtner, der sich um das Anwesen kümmert, will ihr trotz glücklicher Beziehung nicht mehr aus dem Kopf gehen. So gerät das Leben der alleinerziehenden Mutter nach und nach aus den Fugen und eine Überraschung jagt die nächste...

 
 

Christine Rath, Jahrgang 1964, lebt seit ihrer Kindheit am Bodensee. Sie arbeitete zunächst als Presse- und Marketing-Assistentin bei der Messe Friedrichshafen, bevor sie der Liebe folgte und nach Stockach zog. Dort unterstützte sie ihren Mann einige Jahre lang in seinem Immobilienbüro. 2006 eröffneten sie ein kleines Hotel in Ludwigshafen. Mit „Butterblumenträume“ gibt Christine Rath ihr Romandebüt.


Maja Winter:

Gemeinsam mit ihrer Tochter Naimi („Nini“) lebt die 38 jährige Maja in einer kleinen, gemütlichen Wohnung, die für sie einen Rückzugsort vom stressigen Arbeitsalltag als Mitarbeiterin von „Aschenbrenner Immobilien“ darstellt. Seit mehreren Jahren ist die alleinerziehende Mutter glücklich an Leon vergeben, den Erben eines der größten Weingüter am Bodensee. Doch der Familie Römfeld ist Maja stets ein Dorn im Auge, denn sie scheint für Leon nicht standesgemäß genug zu sein. Viel lieber sähe es seine Mutter, wenn Leon sich wieder mit seiner Exfrau Lisa, einer ehemaligen Weinkönigin vertragen würde.


Christian Keller:

Nachdem Christians Eltern bei einem tragischen Autounfall ums Leben gekommen sind, fühlt er sich dazu verpflichtet, die Kanzlei seines Vaters in Stuttgart weiterzuführen und studiert Jura in Konstanz. Gerne besucht Christian in seiner Freizeit seine Oma, die in einem hübschen Haus am Bodensee lebt und hilft ihr bei der Gartenarbeit. Als seine Großmutter jedoch plötzlich stirbt, sieht sich Christian als Alleinerbe, des riesigen Anwesens. Er entschließt sich schweren Herzens zum Verkauf und hat schon bald die erste hübsche Interessentin am Haken...

Selten habe ich mich bei der Lektüre eines Romans so gut gefühlt! Die Autorin führt den Leser mit schlichter, nicht überladener Sprache durch die Geschichte, die sich auf Grund ihrer kurzen Sätze besonders gut lesen lässt. Vor allem die Beschreibungen der Umgebung laden den Leser zum Träumen ein, denn Christine Rath gelingt es, den Bodensee so malerisch darzustellen, dass man während der Lektüre auf keiner anderen Stelle der Welt sein möchte, als dort.

Auch die charmante Ich-Erzählerin Maja trägt viel zum Gefühl dieses Buches bei. Lebensfroh und heiter erzählt sie von ihren Erlebnissen, die sie hie und da mit passenden Zitaten berühmter Personen aufpeppt. Schon von der ersten Seite an, ist mir Maja sympathisch gewesen. Sie hat einen großen Traum, um dessen Erfüllung sie kämpft und alle Hebel in Bewegung setzt, um ihn eines Tages verwirklichen zu können. Obwohl Maja also eindeutig die Hauptperson des gesamten Buches ist, wird im Roman nicht nur ihre Geschichte erzählt, sondern die Autorin thematisiert zudem auch Ninis erste große Liebe und Luises neu entflammte Liebe zu einem Mann, den sie eigentlich noch gar nicht gut kennt.

Sehr erquicklich ist auch das Mutter – Tochter Gespann Maja und Nini, die sich gegenseitig Halt und Stärke geben. Das Verhältnis der beiden ist sehr harmonisch und wird von der Autorin sehr realitätsnah beschrieben, denn obwohl man es durchaus annehmen könnte, herrscht auch bei Familie Winter nicht jeden Tag Friede Freude Eierkuchen und so manches Mal hängt der Haussegen gewaltig schief. Die Figur Leons ergänzt Maja wirklich passend, wobei der Leser schon sehr bald merkt, dass es zwischen den beiden die ein oder andere Ungereimtheit gibt, die Maja immer wieder an der Richtigkeit ihrer Beziehung zweifeln lässt.

Insgesamt gelingt es der Autorin des Romans vorzüglich, den Leser mit ihrer Erzählung zu fesseln. Die unbeschwerte, lockere Art der Geschichte beflügelt und nach der Lektüre hat man sicherlich ein großes Grinsen im Gesicht. Mir hat das Buch also sehr gut gefallen und ich empfehle es somit gerne an euch weiter!

1. Butterblumenträume
2. Wildrosengeheimnisse
3. Maiglöckchensehnsucht
  

Liebe Grüße

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