[Rezension] Im leuchtenden Sturm (Bd.2) von Jennifer L. Armentrout

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Achtung, diese Rezension kann Spoiler enthalten, da das Buch Teil einer Reihe ist!





Originaltitel: The Power
Titel: Im leuchtenden Sturm
Autorin: Jennifer L. Armentrout
Verlag: HarperCollins
Erscheinungsdatum: 11. September 2017 
ISBN-13: 978-3959671200
Preis: 16,99€ (Hardcover) und 14,99€ (eBook)
Seitenzahl: 432
Genre: Fantasy
Leseprobe: hier




Nach ihrem Zusammentreffen mit dem Titanen Hyperion hat Josie verstanden, wie viel auf dem Spiel steht und stürzt sich voller Eifer in ihre Ausbildung. Dabei sind ihr jedoch immer wieder ihre Gefühle für Seth im Weg und auch er kann seine Zuneigung für Josie nicht länger leugnen. Er lässt sich immer mehr auf sie ein. Was für Josie der Himmel auf Erden ist, stellt für Seth allerdings einen fortwährenden Kampf gegen seinen inneren Dämon dar. Kann er der dunklen Versuchung widerstehen?

Unterdessen spitzen sich die Auseinandersetzungen zwischen Halb- und Reinblütern auf dem Campus der Universität immer weiter zu. Die Fronten sind verhärtet und die Lage ist zum Zerreißen angespannt. Bevor die Titanen erneut angreifen müssen noch immer die verbleibenden Halbgötter gefunden werden, die versteckt auf der Erde leben. Und die Zeit drängt... 


Josephine/ Josie Bethel:

Ihr Psychologiestudium hat Josie mittlerweile an den Nagel gehängt, um sich voll und ganz auf ihr Training an der Covenant University zu konzentrieren und nicht weiterhin eine einladende Zielscheibe für die Titanen abzugeben. Als Apollos Tochter stehen ihr alle Elementarkräfte zur Verfügung, auch wenn die Halbgöttin noch weit davon entfernt ist, ihre neuen Talente vollständig zu beherrschen.

Seth Diodoros:

Seth ist noch immer ein absoluter Macho, der es sich nicht nehmen lässt, seine Überlegenheit immer wieder zur Schau zu stellen. Doch Josie rüttelt etwas in ihm wach. Sie schleicht sich in seine Gedanken und immer wieder ertappt sich Seth dabei, sich in ihrer Gegenwart fallenzulassen. Doch das darf nicht sein...


Jennifer L. Armentrout schließt mit „Im leuchtenden Sturm“ direkt an die Geschehnisse des ersten Bandes an, wobei sie jedoch gekonnt immer wieder Hinweise auf dessen Handlung einfließen lässt, sodass der Einstieg problemlos gelingt. Wir befinden uns an der Covenant University, wo Josie mit der Hilfe ihrer Freunde ihre Fähigkeiten als Halbgöttin trainiert. Noch immer schwebt die Bedrohung durch die Titanen allgegenwärtig über der gesamten Szenerie und niemand weiß, wann sie erneut einen Vorstoß wagen. Zudem gibt es noch immer keinen Hinweis auf den Verbleib der anderen Halbgötter und der Covenant immer wieder von Auseinandersetzungen zwischen Halb- und Reinblütern erschüttert, die das Zusammenleben aller gefährden.

Wie auch schon im ersten Band steht erneut die Liebesgeschichte zwischen Seth und Josie im Mittelpunkt und die Suche nach den anderen Halbgöttern wird in ein paar wenige Nebenkapitel verdrängt. Das Erzähltempo ist also ziemlich langsam und es passiert nur erstaunlich wenig, was die gesamte Geschichte voranbringen könnte. Josie und Seth sind so fixiert aufeinander, dass sie ihre Umgebung regelmäßig ausblenden und nur an sich denken. Natürlich können sie auch nicht die Finger voneinander lassen und das Geplänkel zwischen den beiden will einfach kein Ende nehmen. Auch in „Im leuchtenden Sturm“ spielt die Beziehung der beiden wieder eine zentrale Rolle, sodass es gewaltig knistert. Die  sexuelle Anziehung zwischen Josie und Seth ist deutlich spürbar und nicht nur einmal wird es ziemlich heiß. Die vielen erotisch angehauchten Szenen sorgen dafür, dass ich die Altersempfehlung auf jeden Fall ab 16 Jahren ansetzen würde.

Besonders die Nebencharaktere bekommen im zweiten Band der Reihe nun mehr Raum zur Entfaltung, sodass sie mir allesamt mit ihrer sympathischen Art ans Herz gewachsen sind. Ganz besonders natürlich Deacon und Luke - die beiden sind einfach zuckersüß! Auch Seth und Josie werden facettenreicher gestaltet und haben sich im Vergleich zum ersten Band noch einmal weiterentwickelt. Josie akzeptiert ihre Natur und erprobt nun ihre Fähigkeiten, um sich im Kampf gegen die Titanen behaupten zu können.

Allerdings ist sie bei weitem kein Naturtalent und hat ihre Kräfte nicht von klein auf trainiert, was sich nun beim täglichen Apell bemerkbar macht. Ihre Lehrer müssen beim Kontrollieren der Elemente ein Auge darauf haben, dass Jose nicht wieder aus Versehen etwas in Brand steckt. Seth zeigt im zweiten Band seine verletzliche Seite. Obwohl er Josie liebt, hat er doch das Gefühl, nicht gut genug für sie zu sein und hat Angst, sie zu verletzen. Auch wenn er etwas offener ist, zieht er sich in brenzligen Situationen doch immer wieder zurück.

Die Autorin hält auch im zweiten Band der Reihe immer wieder Überraschungen für ihre Leser bereit und so kehren zwei Nebencharaktere zurück, mit denen ich so schnell nicht gerechnet hätte. Wie gewohnt ist ihr Schreibstil lebendig und voller Wortwitz, der dieses Mal etwas weniger aufdringlich wirkt als noch im ersten Band der Reihe. Im Vergleich mit "Erwachen des Lichts" hat der zweite Band einiges an Boden wiedergutmachen können und mir somit etwas besser gefallen. Ich hoffe allerdings, dass das Tempo der Handlung im dritten Band etwas angezogen wird und wir nicht wieder nur Zeuge der heranreifenden Beziehung zwischen Seth und Josie werden. Der dritte Band der Reihe „Glanz der Dämmerung“ erscheint Anfang Dezember diesen Jahres bereits bei Harper Collins.


 

Band 1: Erwachen des Lichts
Band 2: Im leuchtenden Sturm
Band 3: Glanz der Dämmerung


Ihre ersten Geschichten verfasste Jennifer L. Armentrout im Mathematikunterricht. Heute ist der bekennende Zombie-Fan New York Times und SPIEGEL-Bestsellerautorin und schreibt Fantasy- und Liebesromane für Jugendliche und Erwachsene – und denkt nicht mehr an die schlechten Mathenoten von damals…

Vielen Dank an HarperCollins  für die Bereitstellung
dieses Rezensionsexemplars!

2 Kommentare:

  1. Huhu liebe Lisa,

    den ersten Band habe ich bisher nicht gelesen, weil die Meinungen vor allem zum Zweiten doch sehr unterschiedlich und auch oft negativ waren. Es freut mich aber sehr, dass er dir gefallen hat.

    Liebe Grüße,
    Ally

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    1. Hallo Ally :)

      Kann ich nachvollziehen, ich bin auch sehr blauäugig an die Reihe herangegangen - insgesamt sind die Bücher zwar ganz nett, aber es gibt sicherlich bessere Geschichten!

      Liebe Grüße

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