[Rezension] Almost a Fairy Tale - Vergessen (Bd.2) von Mara Lang

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Achtung, diese Rezension kann Spoiler enthalten, da das Buch Teil einer Reihe ist!





Titel: Almost a Fairy Tale - Vergessen
Autorin: Mara Lang
Verlag: Ueberreuter
Erscheinungsdatum: 16. Februar 2018
ISBN-13: 978-3764170691
Preis: 17,95€ (Hardcover) und 14,99€ (eBook)
Seitenzahl: 416
Genre: Jugendbuch, Fantasy




Unruhen erschüttern die magische Stadt Mitran. Natalie, Kilian und die gesamte OMB sind rund um die Uhr beschäftigt, um weitere Ausschreitungen zwischen Menschen und Magischen zu verhindern. Doch seit Raikuns Angriff auf den Greifspalast und ihrer Machtergreifung spitzt sich die Lage immer weiter zu. Aus Angst wird die magische Bevölkerung herabgestuft, sozial benachteiligt und systematisch aus der Gesellschaft verdrängt. Mithilfe eines Gifts können die Magyära im Blut der Magiebegabten sogar abgetötet werden, um sie unschädlich zu machen. Immer wieder kommt es im Zuge des Umschwungs zu blutigen Straßenschlachten.

Für Natalie ist klar, dass Raikun Einhalt geboten werden muss, denn auch sie hat die zerstörerische Grausamkeit der Magierin bereits am eigenen Leib erfahren. Noch immer befindet sich ihr Bruder Liam in Raikuns Gefangenschaft und nun streckt sie auch noch ihre Klauen nach Natalies großer Liebe Kilian aus …


Natalie Amalia Windersom:

Nach dem Tod des Mächtigen ist Natalie die neue Bannmagierin der Organisation für magische Belange. Zudem ist sie Kilians neue Partnerin und mischt als Agentin der OMB stets an vorderster Front mit. Ihr Traum vom Journalismus liegt vorerst auf Eis, an oberster Stelle steht derzeit die Sicherheit von Mitrans Bewohnern.

Kilian von Nauders:

Auch wenn der Verrat seiner Mutter und seines Bruders schmerzt, weiß Kilian noch immer auf welcher Seite er steht. Er verabscheut seine Pflichten als Prinz zutiefst und möchte sich nicht allein zum Wohle des Landes mit einer hübschen Prinzessin verheiraten lassen. Sein Herz gehört Natalie und daran wird sie nie etwas ändern.


Nahtlos knüpft Mara Lang mit „Almost a Fairy Tale - Vergessen“ an das Geschehen aus dem ersten Band ihrer märchenhaften Dilogie an. Noch immer stellt sich Natalie gemeinsam mit ihren Freunden der heimtückischen Magierin Raikun entgegen, die ihren kleinen Bruder Liam als Geisel gefangen hält. Gleichzeitig droht die Lage in Mitran endgültig zu eskalieren, als Menschen und Magische aufeinander losgehen. Natalies einziger Fixpunkt im ganzen Chaos ist ihre große Liebe Kilian, doch auch dieser droht im zweiten Band der bösen Magierin in die Hände zu fallen.

Die Geschichte ist gespickt mit vielen kleinen Elementen und Details, die das gesamte Buch sehr vielschichtig erscheinen lassen. Alle Erzählstränge hängen miteinander zusammen, sodass sich insgesamt ein stimmiges Gesamtbild ergibt. Immer wieder überrascht die Autorin mit neuen Kniffen. Die Storyline ist komplex und jedes Detail wirkt durchdacht, sodass am Ende alle Teile perfekt zusammenpassen.

Wie auch schon im ersten Band haucht Mara Lang ihrer modernen Märchenwelt mit ihrer Wortgewandtheit erneut Leben ein. Sie vermischt Magie mit Politik und erzählt von einer Welt, in der Magische und normale Menschen zusammenleben. Beide Parteien stehen sich seit den jüngsten Ereignissen feindselig gegenüber, das Vertrauen ineinander ist erschüttert und die Lage angespannt. Es gibt allerlei Konfliktpotenzial, sodass die Erzählung inhaltlich nie zum Stillstand kommt.

Mit flottem Tempo fliegen die Seiten nur so dahin und die Geschehnisse in Mitran haben mich absolut gefesselt. Dabei bleibt die Handlung dauerhaft spannend - Atempausen werden sowohl dem Leser als auch den Figuren nur selten gegönnt. Auch beim zweiten Band der Dilogie sollte man sich vom scheinbar harmlosen Titel also nicht in die Irre führen lassen. Es geht ganz schön zur Sache und die Protagonisten sind immer wieder in blutige Scharmützel verwickelt. Sie werden mit Leid, Schmerz, Gewalt, Elend und sogar dem Tod konfrontiert. Die Szenen sind teils brutal, passen somit allerdings wirklich gut in das Gesamtbild des Zweiteilers.

Im Vergleich zum ersten Band zieht „Almost a Fairy Tale - Vergessen“ das Tempo noch einmal etwas straffer an. Mich hat diese mitreißende, bis ins letzte Detail durchdachte Fantasygeschichte absolut sprachlos gemacht. Von der ersten Seite an wird der Spannungsbogen konstant hoch gehalten, sodass die rasanten Szenen im fliegenden Wechsel an mir vorbeigerauscht sind. Es ist beinahe unmöglich, das Buch auch nur für eine kurze Lesepause aus der Hand zu legen. Eine düstere, actiongeladene Märchenwelt, in der Themen wie Politik und Andersartigkeit eine große Rolle spielen. Fantasievoll verpackt und bis zur letzten Seite spannend. Eine absolute Leseempfehlung für die Dilogie!


Band 1: Almost a Fairy Tale - Verwunschen
Band 2: Almost a Fairy Tale - Vergessen


Mara Lang, Jahrgang 1970, begann in ihrer Jugend zu schreiben, als ihr der Lesestoff ausging. Die Geschichten von C. S. Lewis und Michael Ende begründeten ihr Faible für Fantastik. Hin- und hergerissen zwischen Buch und Film wollte sie ursprünglich Filmregisseurin werden, um ihrer Fantasie Ausdruck zu verleihen, wählte dann aber das Studium zur Diplompädagogin und erschafft heute Kopfkino für ihre LeserInnen. Mara Lang lebt und arbeitet in Wien.


Vielen Dank an Ueberreuter  für die Bereitstellung
dieses Rezensionsexemplars!

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